Schweiz erstmals in der EM-Finalrunde
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Frauenfußball-EM

Schweiz erstmals in der EM-Finalrunde

Drama in Genf: Schweiz qualifiziert sich trotz Rückstand für EM-Viertelfinale. Xhemaili trifft in letzter Sekunde zum 1:1 gegen Finnland.

Drama pur im Stade de Genève: Die Schweizer Fußballerinnen haben sich mit einem 1:1-Unentschieden gegen Finnland den Einzug ins EM-Viertelfinale gesichert. Riola Xhemaili rettete die Gastgeberinnen in der 93. Minute vor dem Aus.

Kurz zuvor sah es nach einem vorzeitigen EM-Ende für die Schweiz aus. In der 77. Minute pfiff Schiedsrichterin Stéphanie Frappart Elfmeter für Finnland, nachdem Viola Calligaris Emma Koivisto im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Natalia Kuikka verwandelte sicher zur 1:0-Führung für Finnland.

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Die Finninnen verteidigten anschließend mit großer Leidenschaft und zogen sich weit in die eigene Hälfte zurück. Trainer Pia Sundhage reagierte mit offensiven Wechseln und brachte unter anderem Alisha Lehmann und Riola Xhemaili.

In der 90. Minute wurden sieben Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es entwickelte sich ein Herzschlagfinale, in dem die Schweiz alles nach vorne warf. In der 93. Minute war es dann soweit: Riola Xhemaili traf zum umjubelten 1:1-Ausgleich und sicherte damit den Einzug ins Viertelfinale.

Die Schweiz benötigte aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Finnland nur ein Unentschieden für das Weiterkommen. Norwegen hatte sich bereits als Gruppensieger qualifiziert, während Island ohne Punkte ausschied.

Im Viertelfinale trifft die Schweiz am 18. Juli um 21:00 Uhr in Bern auf den Sieger der Gruppe B – mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Spanien sein.

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