FIFA-Weltfussballmuseum zeigt Skulptur von Josephine Henning
Foto: FIFA Museum

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FIFA-Weltfussballmuseum zeigt Skulptur von Josephine Henning

FIFA-Weltfussballmuseum zeigt die von Olympiasiegerin Josephine Henning kreierte Skulptur «Meant to Bond» in einer Dauerausstellung.

Im Alter von 28 Jahren beendete sie ihre fussballerische Karriere, nun ist die ehemalige deutsche Nationalspielerin Josephine Henning als Künstlerin tätig. Eines ihrer Werke ist ab dieser Woche in Zürich zu sehen. Die von der Olympiasiegerin und Europameisterin kreierte Skulptur „Meant to Bond“ steht vom 10. März bis zum 15. Mai 2020 in der Dauerausstellung des FIFA-Weltfussballmuseums.

Aufregung, Spannung, Träume, Kreativität, Grenzen. Hennings Skulptur fängt die einzigartige Atmosphäre einer Weltmeisterschaft ein. „Jedes Team versucht, mit den unterschiedlichen Stärken der verschiedenen Persönlichkeiten die beste Einheit zu schaffen. Verschiedene Nationen und Kulturen kommen zusammen, keine gleicht der anderen. Als Ganzes sind sie miteinander verbunden, um einen respektvollen Raum zu schaffen, in dem alles möglich ist“, sagt die ehemalige Verteidigerin, die an der FIFA Frauen-WM 2015 in Kanada teilgenommen hat.

Bestehend aus 50 Paar Fussballschuhen, die Henning von Spielerinnen aus der ganzen Welt gesammelt hat, sowie einem Paar Torwarthandschuhen und einem Fussball ist die 1,70 Meter grosse Skulptur der Liebe für den Frauenfussball und der Kraft des kollektiven Zusammenhalts gewidmet. Die Künstlerin erklärt: „Was der Betrachter auf den ersten Blick sieht, ist der Körper einer Fussballerin. Bei genauerem Hinsehen erblickt er jedoch viele weitere.“ Zusätzlich zur Skulptur präsentiert das Museum ein Making-of-Video, das Henning beim Erschaffen ihres Kunstwerks zeigt.

„Wir freuen uns sehr, einmal mehr ein Feld zu öffnen, das die Kunst und den Fussball zusammenbringt. Die von Josephine Henning erschaffene Skulptur symbolisiert in unserer Ausstellung den Ausdruck von Emotionen und das bewusste und unbewusste Entstehen von menschlichen Verbindungen, die eine Fussballerin im Laufe ihrer Karriere Woche für Woche in extremer Weise erfährt“, so Museumsdirektor Marco Fazzone. „Umso ausdrucksstärker ist es aus unserer Sicht, mit ‚Meant to Bond‘ ein Ausstellungsobjekt präsentieren zu können, das direkt von einer Fussballerin entworfen wurde, die auf höchstem Leistungsniveau aktiv gewesen ist. Hinter jedem Teil dieser Skulptur steckt eine individuell erlebte Emotion und Verbindung.“

Henning gewann mit dem deutschen Nationalteam die UEFA Frauen-Europameisterschaft 2013 in Schweden sowie das Olympische Fussballturnier der Frauen 2016 in Rio de Janeiro. Auf Vereinsebene konnte sie mit drei verschiedenen Klubs (Turbine Potsdam, VfL Wolfsburg und Olympique Lyon) insgesamt viermal die UEFA Women’s Champions League gewinnen und vier deutsche Meisterschaften sowie einen DFB-Pokalsieg feiern.

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