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DFB-Frauen: Doorsoun kehrt zurück, Johannes erstmals nominiert

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DFB-Frauen: Doorsoun kehrt zurück, Johannes erstmals nominiert

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft geht mit 26 Spielerinnen in ihre erste Länderspielphase des Jahres – auch Stina Johannes erstmals dabei.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft geht mit 26 Spielerinnen in ihre erste Länderspielphase des Jahres. Für die Partien gegen Belgien in Aachen am 21. Februar und die Niederlande in Venlo am 24. Februar berief Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg erstmals Torfrau Stina Johannes von der SGS Essen ins Aufgebot. Nach längerer Zeit wieder dabei sind zudem Sjoeke Nüsken von Eintracht Frankfurt und die Essenerin Jana Feldkamp, darüber hinaus kehrt Sara Doorsoun vom VfL Wolfsburg nach ihrer verletzungsbedingten Pause zurück.

Aufgrund der Verordnung der Bundesregierung für Länder mit mutierten Coronavirus-Varianten stehen dagegen mit Melanie Leupolz, Ann-Katrin Berger (beide FC Chelsea) und Leonie Maier (FC Arsenal) drei Spielerinnen aus der englischen Premier League nicht im Aufgebot. Martina Voss-Tecklenburg verzichtet darüber hinaus auf Turid Knaak (Atlético Madrid) und Lena Petermann (HSC Montpellier), da die individuelle Anreise des Duos aufgrund der großen Distanz nicht gewährleistet werden konnte.

Martina Voss-Tecklenburg erklärt: “In der aktuellen Pandemielage ist es unser Ziel, das Risiko schon bei der Anreise zu verringern, so weit es geht. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, auf Flug- und Bahnreisen zu verzichten und die Spielerinnen individuell zum Team kommen zu lassen. Das war bei Turid und Lena leider nicht möglich. Natürlich ist es schade, dass diese beiden sowie Melly, Leonie und Ann-Katrin nicht dabei sein können. Auch für die Spielerinnen selbst ist das eine schwierige Situation. Allerdings ist uns sehr bewusst, dass wir uns in einer privilegierten Lage befinden, weil wir die Spiele austragen dürfen und damit die Chance haben, uns auf die EM 2022 vorzubereiten. Deshalb nehmen wir diese außergewöhnliche Situation natürlich an und gehen mit größtmöglicher Verantwortung damit um.”

Erstmals seit längerer Zeit wieder dabei ist Almuth Schult. Die Torfrau des VfL Wolfsburg hatte ihr letztes Spiel für die DFB-Auswahl im Juni 2019 absolviert und war nach einer Verletzungspause schließlich im April vergangenen Jahres Mutter von Zwillingen geworden. Schult soll mehrere Tage mit dem Team trainieren, steht aber nicht im 26-köpfigen Kader für die beiden Länderspiele. Martina Voss-Tecklenburg sagt: “Wir haben die Entscheidung, Almuth für ein paar Tage mit dazu zunehmen, in enger Abstimmung mit dem Verein und unserem Torwarttrainer Michael Fuchs getroffen. Dabei möchten wir uns ein Bild von Almuths allgemeinem Leistungsstand machen.”

Das Miniturnier mit Belgien und den Niederlanden steht ganz im Zeichen der gemeinsam geplanten Bewerbung für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 und dem Motto: “Three Nations. One Goal.” Die Bundestrainerin sagt: “Das ist ein tolles gemeinsames Statement für unsere geplante WM-Bewerbung. Aus sportlicher Sicht messen wir uns mit zwei starken Gegnern, die hochkarätig besetzt und sehr ambitioniert sind. Belgien hat eine starke Offensive mit international erfahrenen Spielerinnen, die Niederländerinnen sind eine eingespielte Weltklasse-Mannschaft und auf fast allen Positionen mit Topspielerinnen besetzt. Wir haben das Ziel, auch gegen diese Gegnerinnen unsere Spielidee mit unserer jungen Mannschaft selbstbewusst umzusetzen.”

Quelle: DFB Direktion Öffentlichkeit und Fans

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