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Hegerberg zu Gehaltsverzicht: „Sind in Gesprächen“

Foto: Steffen Prößdorf

Norwegens Topstürmerin Ada Hegerberg von Olympique Lyon kann sich wegen der Coronakrise auch einen Gehaltsverzicht vorstellen.

Ada Hegerberg, die nach einem Kreuzbandriss Ende Januar derzeit ihre Reha in ihrem Appartement in Lyon absolvieren muss, gehört mit einem kolportierten Jahresgehalt von 400.000 Euro zu den Topverdienerinnen im Frauenfußball. Ihr Credo lautet: „Krisen können auch Solidarität schaffen.“

Die Ballon-d’Or-Gewinnerin von 2018 und Teamkollegin von DFB-Nationalspielerin Dzsenifer Marozsán macht sich wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie aber auch große Sorgen um den Frauenfußball.

Hegerberg zu Gehaltsverzicht: „Sind in Gesprächen“. Foto: SEVIL OKTEM via imago

„Wenn man sieht, wie die größten Männervereine zu kämpfen haben, kann man sich nur vorstellen, wie sich das auf die Frauenteams auswirkt“, sagte die Norwegerin der Nachrichtenagentur AFP. „Wir sind momentan in Gesprächen, aber ich kann für mich sagen, dass ich alles tun werde, was nötig ist, um dem Verein zu helfen“, so die 24-Jährige.

In Deutschland hatte sich unlängst die derzeit schwangere Nationaltorhüterin Almuth Schult zurückhaltender zu der Thematik geäußert. „Auch bei uns wird das diskutiert“, so die 29-Jährige vom Serienmeister VfL Wolfsburg, aber: „Wir Frauen können nicht einfach sagen, jeder spendet mal 50.000 Euro. Das ist nicht drin.“

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