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„Wir wollen die Zenit-Traditionen fortsetzen.“

Foto: Evgeny Asmolov

„Wir wollen die Zenit-Traditionen fortsetzen.“

Zenit St. Petersburg startet mit Trainerin Olga Poryadina in das Abenteuer Frauenfußball.

Nachdem sich zuletzt so viele westliche Männerklubs dem Frauenfußball verschrieben, wird mit Zenit St. Petersburg nun auch ein russischer Fußballgigant mit einem Frauenteam starten. Als Trainerin wurde die ehemalige russische Nationalspielerin Olga Poryadina berufen, die 2009 mit Russland an der EM in Finnland teilnahm.

„Zunächst möchte ich der Führung des Zenit-Fußballclubs unter der Leitung von Alexander Ivanovich Medvedev für ein solches Angebot danken. Es ist eine große Ehre und Verantwortung für mich, die neue Fußballmannschaft der Frauen zu leiten. Wir werden mit dem Frauenteam alles daran setzen, die Zenit-Traditionen fortzusetzen“, so Poryadina.

Unterdessen sind bereits 13 Spielerinnen vorgestellt worden. Unter anderem wechselt Ekaterina Morozova (28) von FK Chertanovo zu Zenit. Die gelernte Verteidigerin gewann 2009 mit Kubanochka die Meisterschaft. In Folge ihrer weiteren Karriere wurde sie zweimal russische Vizemeisterin mit FK Zorkiy Zvenigorod (2014) und FK Chertanovo (2018).

Ksenia Oleksyuk (16) ist gebürtig aus St. Petersburg und somit eine der Lokalmatadorinnen von Zenit. Zuletzt hat Oleksyuk für FK Avrora Futsal gespielt. Sie soll zukünftig die Defensive von Zenit stabilisieren. Die 16-Jährige war bereits dreimal für Russlands U17-Nationalteam im Einsatz und bereitet sich gerade auf die nächste Qualifikationsphase für die U17-EM vor. Auch Ksenia Batova (17) ist in St. Petersburg geboren. Wie Oleksyuk kommt Batova vom Futsal, wo sie ebenfalls für FK Avrora gespielt hat. Das dritte lokale Talent ist Elena Brusova (17), die ebenfalls aus St. Petersburg stammt. Sie spielte zuletzt Futsal für FK Lider, mit denen sie bereits zweimal die Futsal-Meisterschaft in ihrer Altersgruppe gewonnen hat.

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