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Mit Giulia Gwinn in der WM-Qualifikation gegen Israel

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Mit Giulia Gwinn in der WM-Qualifikation gegen Israel

Bayerns Mittelfeldspielerin Giulia Gwinn kehrt ins Aufgebot der Nationalmannschaft zurück.

Nachdem sie gut ein Jahr aufgrund eines Kreuzbandrisses nicht zur Verfügung stehen konnte, kehrt Giulia Gwinn wieder in die Nationalmannschaft zurück. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg berief die Defensivspielerin vom FC Bayern München in das 24-köpfige Aufgebot für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Israel am Donnerstag, 21. Oktober (ab 18 Uhr/MESZ) auswärts in Tel Aviv und am Dienstag, 26. Oktober (ab 16:05 Uhr) in Essen. Neben Gwinn kehren auch Felicitas Rauch, Almuth Schult (beide VfL Wolfsburg) und Leonie Maier (FC Everton) ins Team zurück.

Nicht dabei sind dagegen aufgrund von Verletzungen oder Aufbautraining Paulina Krumbiegel (TSG Hoffenheim), Alexandra Popp, Pia Wolter, Sara Doorsoun (alle VfL Wolfsburg), Marina Hegering, Klara Bühl, Sydney Lohmann (alle FC Bayern München) und Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt).

Im EM-Qualifikationsspiel gegen Irland vor einem Jahr zog sich Giulia Gwinn einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie weitere Bänderverletzungen im rechten Knie zu.

Die DFB-Auswahl war mit zwei deutlichen Siegen gegen Bulgarien (7:0) und Serbien (5:1) in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2023 in Neuseeland und Australien gestartet. Das israelische Team hatte seinen Auftakt zur WM-Qualifikation im September gegen Portugal mit 0:4 verloren. Martina Voss-Tecklenburg sagt: „Unser Anspruch ist es, die nächsten Siege zu holen und dabei von Beginn an dominant und präsent aufzutreten. Das ist uns in den ersten beiden Spielen nicht von Anfang an gelungen. In diesem Bereich wollen wir uns steigern und mit Anpfiff hellwach sein.“

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Die beiden Spiele bilden eine Premiere, denn noch nie bestritt eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen ein Länderspiel gegen Israel. Voss-Tecklenburg erläutert: „Spiele gegen Israel stehen für deutsche Teams immer auch in einem übergeordneten Kontext. Für uns sind beide Partien deshalb – und das meine ich wortwörtlich – besondere Begegnungen, die über das Sportliche hinaus gehen. Es wird für uns alle und vor allem für die, die Israel noch nie besucht haben, eine beeindruckende Reise. Der Fokus liegt auf der WM-Qualifikation, wir werden jedoch daneben auch kulturelle, geschichtliche und gesellschaftspolitische Aspekte aufgreifen.“ Unter anderem ist ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geplant.

In der WM-Qualifikation trifft die DFB-Auswahl in der Gruppe H neben Israel, Serbien und Bulgarien noch auf die Türkei und Portugal. Die neun Gruppenersten qualifizieren sich direkt für das WM-Endturnier. Die Gruppenzweiten spielen Playoffs um zwei weitere Plätze.

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