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Frauen-Bundesliga

Alles zum Start der Frauen-Bundesliga

Weitere internationale Stars, Spiele in großen Stadien, zwei namhafte Aufsteiger und ein neuer Liga-Sponsor stehen im Fokus der 34. Frauen-Bundesliga-Spielzeit.

Weitere internationale Stars, Spiele in großen Stadien, zwei namhafte Aufsteiger und ein neuer Liga-Sponsor stehen im Fokus der 34. Frauen-Bundesliga-Spielzeit.

Am Freitag, den 15. September 2023 startet in Freiburg die Frauenfußball-Bundesliga in ihre 34. Spielzeit. Spielort ist das altehrwürdige Dreisamstadion und auch die Partie des SC Freiburg gegen den FC Bayern verspricht Tore satt. Leider fielen diese zuletzt auf des Gegners Seite. Hier sind die wichtigsten Infos zum Start der Google Pixel Frauen-Bundesliga.

Neuer Name

Dabei fällt natürlich gleich der neue Namenspartner auf. Nach dem wohlklingenden Namen unter der Allianz-Partnerschaft und dem gewöhnungsbedürftigen Bezeichnung in der Flyeralarm-Ära, leiht fortan das Smartphone Google Pixel dem höchsten deutschen Frauenfußball-Wettbewerb seinen Namen

Alphabet und Google-CEO Sundar Pichai sagte anlässlich der Namens-Bekanntgabe in Berlin, dass „wir gemeinsam mit dem DFB daran arbeiten, den Frauenfußball in Deutschland weiter voranzutreiben“. Die Partnerschaft mit Google ist also durchaus längerfristig angelegt.

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Neue Vereine

Nachdem Turbine Potsdam den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte hinnehmen musste, sind mit RB Leipzig und 1. FC Nürnberg zwei hochspannende und ebenso hochambitionierte Clubs neu dabei. Sowohl die Franken als auch die Sachsen sind gekommen, um zu bleiben – der Abstiegskampf könnte sich 2023/24 spannender denn je gestalten.

Zumal sich die beiden Aufsteiger mit Sandra Starke, Katja Wienerroither (beide RB Leipzig), Medina Dešić oder Weronika Kaczor (1. FC Nürnberg) durchaus namhaft verstärkt haben.

Neue Spielerinnen

…und schon sind wir bei den interessantesten Neuzugängen der Liga. Hier überstrahlt der Doppeltransfer von Pernille Harder und Magdalena Eriksson vom FC Chelsea zu den Bayern natürlich alles. Doch auch was hinter den beiden Top-Transfers kommt, verspricht eine Menge.

Die schottische Nationalspielerin Samantha Kerr (Bayern), Linksverteidigerin Nuria Rábano (Spanien / Wolfsburg), Flügelspielerin Nadine Riesen (Schweiz / Frankfurt), Mittelfeld-Ass Synne Skinnes Hansen (Norwegen / Leverkusen) oder Bundesliga-Rückkehrerin Leonie Maier (Deutschland / Hoffenheim) sind wohl die spannendsten Neuzugänge der Liga.

Mit Catalina Pérez (Kolumbien / Bremen), Liva Peng (Schweiz / Bremen) und Erin Nayler (Neuseeland / Bayern) kommen zwei weitere WM-Torfrauen dazu, wobei letztere nicht zum Einsatz kamen.

Kolumbiens Torfrau Catalina Pérez absolvierte bei der WM fünf Spiele.

Neue Chefcoaches

Vier Vereine der Frauenfußball Bundesliga haben ihre Trainer gewechselt – darunter zwei alte Bekannte: Stephan Lerch kehrt zum Frauenfußball zurück und übernimmt fortan die TSG Hoffenheim und Thomas Gerstner ist erneut Trainer des MSV Duisburg.

In Nürnberg folgt der Niederländer Thomas Oostendorp auf Osman Cankaya. Der 30-Jährige war zuletzt beim niederländischen Verband KNVB angestellt, wo er die U17 als Chef- und die U23- als Co-Trainer leitete.

Ein ganz neuer Name ist Kölns Cheftrainer Daniel Weber, der seine ersten Erfahrungen im Frauenfußball sammeln wird. Er führte den VfR Garching von der Bezirks- bis in die Regionalliga und wurde schließlich vom FC Bayern als Spielerentwickler zum Campus geholt.

Große Stadien

Wir dürfen uns wieder auf so manches Highlight im Deutsche Bank Park, im RheinEnergie Stadion oder in der Volkswagen Arena freuen. Am Sonntag, den 15. Oktober (ab 14 Uhr, live bei MagentaSport), empfängt RB Leipzig den Vizemeister VfL Wolfsburg in der Red Bull Arena. Für die Sächsinnen ist es die erste Partie im großen Stadion. Bereits am Tag zuvor, am 14. Oktober (ab 14 Uhr, live auf MagentaSport), trifft der SV Werder Bremen im wohninvest WESERSTADION auf den 1. FC Köln.

Die Leipziger Fußballerinnen spielen in der Red Bull Arena gegen Wolfsburg.
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