Frauen-Bundesliga

Erneute Knie-OP bei Alex Popp

Bittere Nachrichten für den VfL Wolfsburg und die Nationalmannschaft: Alexandra Popp muss sich abermals einer Knie-Operation unterziehen.

Erneute Knie-OP bei Alex Popp

Bittere Nachrichten für den VfL Wolfsburg und die Nationalmannschaft: Alexandra Popp muss sich abermals einer Knie-Operation unterziehen.

Wolfsburgs Kapitänin muss abermals wochenlang pausieren. Die 30-Jährige hatte sich nach Schmerzsymptomen im rechten Knie einer MRT-Untersuchung unterzogen, die nun ein bitteres Ergebnis erbrachte: Sie muss sich wegen eines gelösten Knorpelfragmentes erneut operieren lassen. Der Eingriff fand bereits am heutigen Donnerstag im Klinikum Wolfsburg statt.

“Ich habe die OP sehr gut überstanden und hoffe und bete nun dass diese Plage ein Ende hat. Ich bin nicht klein zu kriegen und werde wieder arbeiten um bald wieder auf dem Platz zu stehen, denn das war ein wunderbares Gefühl”, erklärte Popp via Facebook.

Alex Popp nach ihrer heutigen Knie-OP.

Nach neunmonatiger Ausfallzeit wird die neuerliche OP Popp erneut für längere Zeit außer Gefecht setzen, ihr Klub schreibt in einer offiziellen Verlautbarung von “mehreren Wochen”. Trainer Tommy Stroot sagte: “Nach dem Testspiel gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag ist bei Alexandra Popp eine Reaktion am Knie aufgetreten. Das hatten wir alle nicht erwartet und kam bei uns und ihr hart an. Es wird vier bis sechs Wochen dauern, bis sie wieder einsatzfähig ist.”

FußballerInnen vollführen dynamische Zweikämpfe, sind schnell und trotz beachtlicher Muskelpakete äußerst wendig. Unterstützt werden sie dabei von den Gelenken, Bändern und Sehnen. Sie stabilisieren u. a. das Kniegelenk und müssen einem plötzlichen Richtungswechsel oder einem blitzartigen Stopp standhalten. Doch im rasanten Match kann schon eine einzige abrupte Drehung oder ein Sprung zu einer schmerzhaften Situation führen. Bei vielen FußballerInnen bleibt es nicht bei einer einmaligen Verletzung, auch die Folgen wiederholter Blessuren werden als „Fußballerknie“ bezeichnet. Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Gesundheitsteil der FFussball-Ausgabe 02/22 im März.

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