Frauen-Bundesliga

Lena Lattwein wechselt im Sommer zum VfL Wolfsburg

Foto: Imago

Lena Lattwein wechselt im Sommer zum VfL Wolfsburg

Lena Lattwein, die Nationalspielerin der TSG 1899 Hoffenheim, unterschreibt einen Drei-Jahres-Vertrag und wechselt im Sommer zum VfL Wolfsburg.

Der Ball in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga ruht noch, die Personalplanungen bei den VfL-Frauen laufen hingegen auf Hochtouren: Zur neuen Saison verstärkt sich der aktuelle Deutsche Meister mit Lena Lattwein vom Liga-Konkurrenten TSG 1899 Hoffenheim. Die 20-jährige Mittelfeldspielerin wechselt ablösefrei und hat bei den Grün-Weißen einen bis zum 30. Juni 2024 datierten Vertrag unterschrieben.

Lattwein debütierte als 16-Jährige für den 1. FC Saarbrücken in der 2. Frauen-Bundesliga. Nach ihrem Wechsel zur TSG 1899 Hoffenheim im Jahr 2017 kam sie gleich zum Saisonstart erstmals in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga zum Einsatz. Bis heute stehen 62 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse sowie zehn Spiele im DFB-Pokal in Lattweins Statistik. Im November 2018 feierte sie ihr Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft, für die sie bislang neunmal zum Einsatz kam.

„Es ehrt mich natürlich, dass sich der VfL Wolfsburg um mich bemüht hat“, so Lattwein. „Wolfsburg gehört zu den absoluten Spitzenklubs in Europa mit sehr hoher individueller Qualität. Ich konnte bei der TSG 1899 Hoffenheim meine ersten Schritte in der Frauen-Bundesliga gehen, bin dort als Mensch und Spielerin gereift und freue mich nun auf die neue Herausforderung, die mich ab dem Sommer erwartet. Der VfL gibt mir die Möglichkeit, von sehr guten Spielerinnen zu lernen, mich auf sehr hohem Niveau weiterzuentwickeln und natürlich auch international zu spielen.“

Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen: „Wir haben Lenas Entwicklung schon seit längerer Zeit verfolgt und sind sehr glücklich darüber, sie ab der kommenden Saison in unserem Team zu wissen. Lena ist trotz ihres noch jungen Alters bereits eine erfahrene und gestandene Bundesliga-Spielerin, die ihr großes Potenzial ebenso schon in der deutschen Nationalmannschaft andeuten konnte. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie vom ersten Tag an eine wesentliche Verstärkung für unseren Kader darstellen wird!“

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