De Pauw und Leverkusen trennen sich
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Frauen-Bundesliga

De Pauw und Leverkusen trennen sich

Robert de Pauw wird nicht über die aktuelle Saison Trainer der Frauen von Bundesligist Bayer Leverkusen bleiben.

Robert de Pauw wird in der nächsten Saison nicht mehr Trainer von Bayer Leverkusen in der Google Pixel Frauen-Bundesliga sein. Nach Angaben des Vereins am Mittwoch wird der Vertrag des Niederländers einvernehmlich nicht verlängert. Pauw hatte das Amt im Sommer 2022 übernommen und wurde im ersten Jahr mit Bayer Fünfter, denselben Platz belegen die Leverkusener Frauen aktuell.

„Gemeinsam haben wir über einen längeren Zeitraum einen erfolgreichen Weg beschritten“, sagte Leverkusens Thomas Eichin als für die Frauen-Abteilung zuständiger Direktor Lizenz: „Nun haben wir uns dazu entschieden, mit Beginn der kommenden Saison einen neuen Weg zu beschreiten.“

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Die Bayer-Elf war und ist durchaus auf Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen. Das Team spielt solide – doch neben dem vermeidbaren Pokal-Aus im Viertelfinale (1:2 gegen Essen) wird es mit der Champions-League-Qualifikation für die ambitionierten Leverkusenerinnen voraussichtlich auch dieses Mal nichts. Nicht zuletzt deshalb hat auch Kapitänin Elisa Senß jüngst ihren Abschied zu Eintracht Frankfurt im Sommer angekündigt.

„Wir haben seit der Winterpause einige gute Gespräche miteinander geführt. Am Ende sind wir zu dem Entschluss gekommen, getrennte Wege zu gehen“, sagte de Pauw: „Wir hatten zwei erfolgreiche Jahre, in denen die Zusammenarbeit gut funktioniert hat. Aber jetzt freue ich mich darauf, woanders eine neue Herausforderung anzugehen.“

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