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Nationalmannschaft

So starten die DFB-Frauen in die Nations League

Die Situation bei den DFB-Frauen ist durch die Erkrankung von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg allerdings schwierig.

Die Situation bei den DFB-Frauen ist durch die Erkrankung von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg allerdings schwierig.

Die Frage, wann und ob die Bundestrainerin überhaupt in ihr Amt zurückkehrt, ist weiter offen. Das Thema werde man beim DFB aus Respekt vor der Bundestrainerin nicht öffentlich kommentieren. „Wir haben eine Fürsorgepflicht, und die Fürsorgepflicht ist es in der Zwischenzeit, dass Martina wieder gesund wird. Das ist unser Ziel. Alles andere folgt dann danach“, erklärte Joti Chatzialexiou, Leiter Nationalmannschaften.

Dennoch geht es bereits in wenigen Tagen mit zwei echten Krachern weiter. In der erstmals aufgelegten UEFA Women’s Nations League geht es am 22. September nach Dänemark und bereits am 26. September in Bochum gegen Island.

„Es sind wichtige Spiele gegen zwei starke Gegner. Ich bin froh, dass alle Spielerinnen gesund zu uns gekommen sind. Wir hatten die beiden ersten Einheiten, eine regenerative und eine auf dem Platz. Heute hatten wir in Richtung Dänemark die erste Trainingseinheit. Wir wollen das Spiel positiv angehen“, sagt Co-Trainerin Britta Carlson im DFB-Interview über die sportliche Situation.

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Während also noch keine Zeit blieb, die Weltmeisterschaft grundlegend aufzuarbeiten, müssen es die DFB-Frauen bereits in zwei Pflichtspielen mit zwei Top-Gegner aufnehmen – keine einfache Situation für Spielerinnen und Trainerstab. „Wir haben bewusst entschieden, den Kader etwas größer zu machen“, sagt Carlson.

Positiv ist, dass man im DFB-Team wieder auf die zuletzt schmerzlich vermissten Giulia Gwinn und Linda Dallmann bauen kann. Beide seien auf einem guten Niveau, wenngleich Gwinn nach Ansicht der Interims-Cheftrainerin noch Zeit braucht.

Interessant ist zudem, dass man im DFB-Trainerstab bereits an taktischen Stellschrauben drehte. Man habe „auch ein paar Statistiken aus der WM mit reingenommen, die jetzt mit Gegnerbezug relevant sind“, so Carlson. „Wir müssen über taktische Situationen auf dem Platz sprechen, in denen wir definitiv in der Vergangenheit auf dem Platz keine guten Lösungen hatten.“

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