International

Englands Vereine rechnen mit Saisonaus

Die Vereine der englischen Super League gehen davon aus, dass die Frauenfußballsaison nicht wieder aufgenommen wird.

Die Vereine der englischen Super League gehen davon aus, dass die Frauenfußballsaison nicht wieder aufgenommen wird. Das teilten Quellen mehrerer Vereine BBC Sport mit. Es werden jedoch keine Entscheidungen getroffen, bis ein formeller Konsultationsprozess abgeschlossen ist.

Die Vereine erhalten voraussichtlich einen Brief vom Fußballverband, in dem sie um ihre Meinung gebeten werden. Danach soll entschieden werden, wie die endgültigen Platzierungen der Vereine zu bestimmen sind.

Die Teams der Premier League der Männer haben am Dienstag mit dem Training ohne Kontaktverbot begonnen und hoffen darauf, die Meisterschaft in den kommenden Wochen fortsetzen zu können.

Für die Teams der ersten und zweiten englischen Frauenliga stehen die Chancen auf eine Saisonfortsetzung dagegen schlecht. Eine der dringendsten Angelegenheiten der Frauenligen sei es, die UEFA darüber zu informieren, wie die beiden Qualifikationsteams Englands für die Frauen-Champions League der nächsten Saison festgelegt werden, wobei die Frist näher rückt, heißt es seitens der BBC.

Am 23. April genehmigte das Exekutivkomitee der UEFA Richtlinien, die besagten, dass – wenn eine Liga aus legitimen Gründen vorzeitig beendet werden müsste – der europäische Fußballverband „den betreffenden nationalen Verband auffordern würde, Vereine für die UEFA-Klubwettbewerbe für 2020-21 zu melden.

Manchester City dominierte zwar die Liga bis zur erzwungenen Saisonpause. Doch sowohl das zweitplatzierte Chelsea als auch der Dritte Arsenal haben ein Spiel weniger. Zudem müssen noch Entscheidungen zur Auf- und Abstiegsregelung getroffen werden.

Ein FA-Sprecher sagte am Montag, dass er sich weiterhin mit den Vereinen über die „Möglichkeit der Beendigung“ der ersten und zweiten Liga „beraten“ werde, und fügte hinzu, es sei „klar, dass der Abschluss der Saison erhebliche Herausforderungen mit sich bringen wird“.

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