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Israels Heimspiele werden nach Armenien und Ungarn verlegt

Aufgrund des Konflikts zwischen Israel und Hamas wurden die Spiele gegen Armenien und Estland verlegt.

Israels Frauenfußball-Nationalmannschaft hat am Donnerstag den Heimvorteil für zwei anstehende Spiele der Nations League abgegeben und weicht wegen des Konflikts mit der Hamas auf neutrale Austragungsorte aus.

Die UEFA teilte mit, dass Israels Spiele gegen Kasachstan und Armenien, die als Heim- und Auswärtsspiele geplant waren, nun als Doppelspiele in den Hauptstädten Astana bzw. Eriwan zwischen dem 23. November und 2. Dezember ausgetragen werden.

Ein drittes „Heimspiel“ der israelischen Frauen gegen Estland wird laut UEFA am 5. Dezember im Stadion des ungarischen Vereins Puskás Akadémia ausgetragen. Das Stadion befindet sich in dem Dorf Felcsút, das eng mit dem ungarischen Premierminister Viktor Orbán verbunden ist. In der kommenden Woche werden dort auch zwei wichtige EM-Qualifikationsspiele der israelischen Herrenmannschaft ausgetragen.

Israel hat in der Gruppe C4 der Women’s Nations League noch fünf Spiele zu absolvieren, nachdem es im September mit einem 5:0-Sieg gegen Estland in die Qualifikation gestartet war. Es folgen die Spiele am 23. und 26. November gegen Kasachstan und dann am 29. November und 2. Dezember gegen Armenien. Nur das Spiel am 26. November wird ohne Fans ausgetragen, so die UEFA.

Das Spiel zwischen Israel und Armenien wurde ursprünglich im September angesetzt und dann verschoben, als die armenische Mannschaft während des militärischen Konflikts mit dem benachbarten Aserbaidschan nicht anreiste.

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