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Historisch: Pía Sundhage gewinnt als erste Trainerin die Copa América

Brasilien ist nach einem 1:0 gegen Gastgeber Kolumbien erneut Südamerikameister – doch erstmals mit einem weiblichen Chefcoach an der Seitenlinie.

Foto: Conmebol

Historisch: Pía Sundhage gewinnt als erste Trainerin die Copa América

Brasilien ist nach einem 1:0 gegen Gastgeber Kolumbien erneut Südamerikameister – doch erstmals mit einem weiblichen Chefcoach an der Seitenlinie.

Die von Pia Sundhage angeführten Brasilianerinnen haben sich zum achten Mal in ihrer Geschichte zum Champion der Copa América gekürt. Und es ist ein historischer Erfolg für die ‚Canarinha‘, denn erstmals gelang der Sieg mit einer Trainerin an der Seitenlinie.

Die 62-jährige schwedische Star-Trainerin hat bereits zwei olympische Goldmedaillen gewonnen (in Athen 2004 und in Peking 2008) und wurde 2012 von der FIFA zur besten Trainerin des Jahres gewählt. An jenem Tag brachte Sundhage ihre Freude zum Ausdruck, indem sie sang und ihre Dankesrede mit einer Imitation von Bob Dylan schmückte: „Ich sage gerne Dinge, an die man sich erinnert. Englisch ist nicht meine Muttersprache und deshalb fange ich an zu singen, wenn ich kein Wort finde.

Brasiliens Fußballerinnen haben zum achten Mal die Copa América gewonnen

Pía Sundhage ist eine Frau voller Herausforderungen. Bereits 1991 spielte sie als Stürmerin bei der ersten Weltmeisterschaft. Sie erzielte in ihren 21 Jahren als Nationalspielerin in 146 Spielen 71 Tore – eine Zahl, die nur von Hanna Ljungberg und Lotta Schelin übertroffen wurde. Jetzt hat sie im Alfonso López in Bucaramanga einen neuen Rekord aufgestellt. Die, die sie vor wenigen Tagen in einem Interview als „die größte Herausforderung meines ganzen Lebens“ bezeichnete .

Ein Abenteuer, das vor drei Jahren begann, als sie 2019 beschloss, den Frauenfußball in Brasilien voranzubringen. „Der Frauenfußball (in Südamerika) sollte so wachsen wie in Europa. Dort sehen wir, dass es viele Profispielerinnen gibt, die mit dem Fußball Geld verdienen. So etwas müssen wir auch in Südamerika erreichen“, betonte die schwedische Trainerinnenikone.

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